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Wie werde ich zur Führungskraft?

Wie werde ich zur Führungskraft? – Was bedeutet Self made Leadership?
Nur du kannst dich zur Führungskraft machen.
Trotz aller Informationen den Büchern Vorträgen Kursen und natürlich auch im Netz, wird keiner dazu in der Lage sein sich zur Führungskraft du machen wenn du nicht selber dazu in der Lage bin

Was Mitarbeiter lieben: Werte in der Führung!

  1. Mitarbeiter Held sein lassen
  2. Gute Leistungen des Mitarbeiters loben
  3. Erfolg hat 3 Buchstaben: TUN. Probieren geht über studieren
  4. Vorbild sein und die Richtung vorgehen, in der der Mitarbeiter folgen soll, dabei authentisch bleiben
  5. In der persönlichen Anteilnahme liegt eine Führungschance
  6. Ziele setzen und dann auch daran arbeiten (Wer einen Marathon absolvieren will, muss 42,195km laufen! Vom Bücher lesen über Marathon wird man nicht zum Marathoni, genauso wenig wie man vom Bücher lesen über Veganer Ernährung zum Veganer wird, oder vom Fitnessvideo anschauen zum Fitnessprofi. Man muss etwas dafür tun. Und wenn man führen möchte, dann geht das am schnellsten dadurch, dass man führt. Ich bin der Überzeugung, dass sich Führungseigenschaften schon sehr früh zeigen und Führungstalente schon immer in Führungsrollen gegangen sind. Das heißt sie haben geführt, ob sie nun per Funktion dazu ernannt waren oder nicht. Beispielsweise der „Anführer“ einer Kindergruppe, der Klassensprecher, Kurssprecher, Pfadfindergruppenleiter, Mannschaftskapitän usw. Dies wurden meist Menschen, die entweder sehr gut sind in dem was sie tun (Kapitän der Fußballmannschaft wird meist der beste Spieler) und/oder in der Lage sind voran zu gehen und die Truppe zu führen. Hier zeigt sich schon sehr früh, wer für eine Führungspositionb geeignet ist, wer ein guter Leader werden kann, sprich wer Führungstalente besitzt. Auf Dich trifft eines dieser Merkmale zu und heute spürst Du, dass Du mehr erreichen kannst? Dann tu es! Steh auf, setze Dir Ziele und erarbeite Dir Deinen Weg.
  • Was Mitarbeiter lieben:
  • Klarheit
    Zuverlässigkeit
    Sicherheit
    Ehrlichkeit
    Authentizität
    Offenheit
  • Vertrauen
  • Loyalität als Grundvorraussetzung
  • Vorstellung einer besseren Welt
  • Ideen zukünftigen Erfolges
  • Ja zum Mitarbeiter
  • Loben, Held sein lassen
  • Glaube, dass Mitarbeiter unter meiner Führung immer bessere Leistungen bringen wird
  • Authentizität
  • Zu seinen Schwächen stehen (Sprache)
  • Methodenkompetenz (Trainings ernst nehmen, immer weiter denken, neue Wege suchen)
  • Erfolgsfaktoren festlegen
  • Konsequent sein
  • Unnötiges von Mitarbeiter fernhalten
  • Umfeld/Markt beobachten, ich muss wissen was abgeht, Mitarbeiter fragen
  • Delegieren von Mitarbeiteraufgaben (Affe/Stöckchen nicht annehmen)
  • Konzentration auf das Wesentliche (Neurexan vs. Bambini)
  • Überblick verschaffen, Buch führen (Tabellen Tina)
  • große Ziele setzen und daran glauben, dass Du sie schaffen kannst TUN
  • Vorbild sein, den WEg vorgehen und Mitarbeiter einladen zu folgen
  • In der persönlichen Anteilnahme liegt eine Führungschance, ernsthaftes Interesse am Mitarbeiter zeigen und sich wenn nötig Notizen machen
  • Positives Denken und Dinge einfach TUN, denn zu sagen etwas funktioniert nicht, damit kommt man nicht weiter

Was wird von einer Führungskraft erwartet?

  • Was kann ich von Ihnen erwarten, Herr Mohr?
  • Hier gilt zu allererst mein Motto: Führung ist keine Kunst, Führung bedeutet mit Menschen respektvoll und zielführend zusammen zu arbeiten.
  • Daraus kann man lesen, dass es mir in erster Linie, um einen anständigen Umgang mit den Mitarbeitern als Menschen geht.
  • Ich führe nah am Menschen, positiv unterstützend für den Menschen und gemeinsam kritisch beobachtend mit dem Menschen.
  • Ich pflege einen kameradschaftlichen Führungsstil, wenn man so will. Ich bin gerne nah an meinen Mitarbeitern, zeige aber auch klar auf, was ich erwarte.
  • Dazu zählt vor allem das was ich meinen Mitarbeitern zu allererst entgegenbringe: Respekt, Vertrauen und Loyalität!
  • Zwar bin ich ein gutmütiger Mensch, doch gilt es in der Führung Gutmütigkeit nicht mit Klarheit zu verwechseln.
  • Ich bin klar in meinem Förderungen an die MA, alle wissen was ich erwarte und welche Prioritäten einzuhalten sind.
  • Ich schaffe absolute Klarheit, um auf der anderen Seite die Mensxhlichkeit auszuleben.
  • Denn in der positiven Anteiönahme am MA steckt eine Führubgschance.
  • Ich schätze meine Mitarbeiter als Mensxhen wert und interessiere mich für Sie. Sie sind keine reinen Zielerfüllubgsgeholfwn.
  • Dadurch erreiche ich eine positive konstruktives Arbeitsatmosphäre, in alle Mitarbeiter am Wollen sind und von sich aus motiviert und ehrgeizig die gemeinsamen Ziele verfolgen.
  • Denn ohne Ziele keine Ergebnisse. Und das ist bei aller Menschlichkeit, das woran wir uns, vor allem im Vertrieb, messen lassen müssen.
  • Auch ist Köarheit das Gebot der Stunde. Klare zielformulierung und dann aber auch Erläuterung der Gründe und Euphorie für die Zieöe wecken. Denn welches Ziel ist dem Motarbeiter das Wochtigste? Das, das er sich selbst gesteckt hat!!!

Führung ist keine Kunst, Führung ist menschlich!

  • Führung ist keine Kunst, Führung ist eine Einstellung!
  • Führen bedeutet nicht Chef zu sein, sondern mit Menschen anständig umzugehen!
  • Wer Struktur und positive Rahmenbedingungen schafft ist ein Führer!
  • Warum eigne ich mich zur Führungspersönlichkeit?
    • Positive offene zugewandte Art
    • Verbindlichkeit in Aussage und Tat
    • Solide Ausbildung in einem Spezialgebiet
    • Hohe Fähigkeit zur Selbstreflexion
    • Authentizität
    • Optimal: Persönlichkeit/Ausstrahlung mit der man sich gerne umgibt und der man gerne folgt
  • 20 Punkte auf dem Weg zu einer erfolgreichen Führungskraft

Wie bereite ich mich auf eine Führungsaufgabe vor?

  • Wie bereite ich mich auf eine Führungsaufgabe vor?
    • Erkenne wer Du bist? Was kannst Du gut? Wo siehst Du Bedarf? Wo willst Du hin?
    • Was sind Deine Werte? Wofür stehst Du?
    • Was möchtest Du als Führungskraft erreichen?
    • Wie möchtest Du wahrgenommen werden?
    • Was erwarten Deine Vorgesetzten von Dir?
    • Welche Ziele sind zu erreichen?
    • Bist du bereit die Verantwortung zu übernehmen?
    • Was gefällt Dir an Deinen zuzkünftigen Mitarbeitern? Denke nur an positive Aspekte, wir Menschen sind so gepolt, dass uns das Negative sowieso als Erstes auffällt.
    • Was gefällt Dir an Deiner neuen Aufgabe? Arbeit mit und am Menschen, willige Mitarbeiter, die nach vorne kommen wollen.
    • Wie kleidet sich eine Führungskraft?
    • Wie verhält sich eine Führungskraft? Respektvoll, eher zurückhaltend, freundlich, verbindlich, offen, positive Ausstrahlung, optimistisch

Wie starte ich als Führungskraft?

  • Kopieren Sie nicht den Führungsstil anderer Führungskräfte. Besinnen Sie sich auf Ihre Stärken, und entwickeln Sie Ihren eigenen Stil.
    2. Kündigen Sie Ihren neuen Mitarbeitern an: In den ersten drei Wochen werden Sie keine grundsätzlichen Entscheidungen treffen, da Sie erst die Arbeitsabläufe und -strukturen kennen lernen müssen.
    3. Bedenken Sie ansonsten: Es ist oft besser eine (teilweise) falsche Entscheidung zu treffen, als gar keine Entscheidung.
    4. Übertragen Sie Ihre Wertmaßstäbe nicht auf Ihre Kollegen und Mitarbeiter.
    5. Berücksichtigen Sie vor allem die Werte und Normen sowie Erfahrungen älterer Mitarbeiter und würdigen Sie deren Verdienste. Dann engagieren sich diese für Sie.
    6. Erledigen Sie nur Fachaufgaben, die außer Ihnen niemand machen kann, denn Sie werden als Führungskraft nicht für das Erfüllen von Fachaufgaben bezahlt. Delegieren Sie die Fachaufgaben soweit wie möglich.
    7. Verwenden Sie maximal 20 Prozent Ihrer Arbeitszeit für Fachaufgaben; je 40 Prozent sollten Sie für Steuerungs- und Führungsaufgaben nutzen.
    8. Diskutieren Sie in Mitarbeitergesprächen nicht über die Ziele, sondern über den Weg, wie diese erreicht werden sollen.
    9. Setzen Sie Ihre (Führungs-)Macht nur dosiert und als“letztes Mittel“ gezielt ein.
    10. Als Führungskraft müssen Sie immer die Wahrheit sagen. Sie müssen diese aber nicht immer aussprechen.

20 Schritte zur erfolgreichen Führungskraft

  1. Finde Dich selbst
  2. Finde Deine Aufgabe
  3. Kläre Erwartungen ab
  4. Setze Dir Ziele
  5. Finde alles Positive über Deine Mitarbeiter heraus
  6. Überprüfe Deine Einstellung
  7. Schätze Deine Mitarbeiter Wert
  8. Interessiere Dich für Deine Mitarbeiter
  9. Lobe wo Du kannst
  10. Sprich Konfliktpotenzial offen an
  11. Informiere Deine Mitarbeiter, gezielt.
  12. Ziehe Dich an wie ein Chef!
  13. Du wirkst immer.
  14. Schaffe einen Ausgleich um geistige und körperliche Frische zu bewahren
  15. Lasse Dich inspirieren
  16. Bilde Dich fort
  17. Hinterfrage Dich kritisch, reflektiere Dich und Deine Arbeit
  18. Schaffe Dir ein Vertrauensnetzwerk
  19. Nimm die Arbeit nicht mit nach Hause Du bist verheiraten, aber nicht mit dem Unternehmen
  20. Rede mit, nicht über deine Mitarbeiter

Klarheit statt Gutmütigkeit

Führung bedeutet Klarheit schaffen, Strukturen aufbauen, an denen sich andere orientieren können. Soweit so gut. Aber warum soll dies denn Gutmütigkeit ersetzen werden sie sich fragen?
Dazu möchte ich erstmal folgendes klarstellen: Das Gegenteil von Gutmütigkeit ist Boshaftigkeit. Nicht gutmütig zu handeln bedeutet jedoch nicht automatisch, boshaft zu sein. Im Sinne unseres Verständnisses von Führung ist jedoch Gutmütigkeit keine unbedingt ausschließlich positive Eigenschaft. Nämlich dann, wenn Gutmütigkeit zu Lasten der Klarheit gelebt wird. Beispiel? Sie sind ein gutmütiger Chef und lassen Ihren Mitarbeitern gerne die Wahl. Auf die Frage wann sie sich denn treffen wollen antworten Sie mit: „Normal um 9, wenn es Ihnen aber früher oder später lieber ist, geht auch 8,9:30 oder 10 Uhr“ Klingt super, oder? Der Mitarbeiter kann sich aussuchen wann es ihm am besten passt. Das nenne ich mal Gutmütigkeit. Dieser Mitarbeiter kann nur vor Mitivation und Zufriedenheit strotzen.
Von wegen. Denn diese Gutmütigkeit birgt etliche Gefahren, die durch Klarheit hätten vermieden werden sollen.
Fall 1: der ewig neidische Kollege
Dieser bekommt mit, dass Chef sich erst um 10 mit der Kollegin trifft, bei ihm aber immer um 9 auf der MAtte steht. Die kann viel mehr erledigen als ich bevor der Chef kommt. Bei mir ist der immer früher und. bleibt auch noch länger. Nur bei der… Sie können sich vorstellen wie das weitergeht.
Fall 2: der MA reagiert anders als erhofft
Der MA mag sie und hat nichts dagegen, dass sie schon um 8.30 zum Termin erscheinen. Nun haben sie aber um 8 einen Telefontermin und hatten es für unwahrscheinlich gehalten, dass 8:30 vorschlägt. Sie kommen nun in leichten Zeitdruck.
Genauso passiert dies, wenn der MA 10 Uhr vorschlägt, denn sie haben einiges mit ihm zu besprechen an diesem Tag und wollen dennoch ihre Tagesziele erreichen. Wenn sie erst um 10 kommen, scheint dies ein zu langer Tag zu werden und es droht die Gefahr, dass sie nicht alles zu r Sprache bringen können, was sie sich vorgenommen hatten.
In allen drei Fällen wäre Klarheit statt Gutmütigkeit die Lösung ihrer Probleme und damit die korrekte Führungsstrategie gewesen. Denn Ihre Mitarbeiter kennen ihren Zeitplan nicht und müssen ihn auch nicht beachten, wenn sie Ihnen die Wahl lassen. Sie könnten alternativ ihre Termine offen legen und dem Mitarbeiter komplizierte Zeifenster zur Auswahl geben, die Ihnen passen oder sie machen das was man von Ihnen als Führungskraft erwarten kann und sorgen für Klarheit und den entsprechenden Rahmen.
9 Uhr, wie immer, wie bei jedem Mitarbeiter.
Klarheit, das ist es was vielen Mitarbeitern fehlt. Viele einzelne Fähigkeiten zeichnen Ihre Mitabreiter aus und machen sie zu wertvollen Bestandteilen Ihres Unternehmens. Vielen fehlt jedoch Klarheit in den übergeordneten Strukturten, der Rahmen in dem sie sich bewegen können und dürfen, Kalrehit im Handeln und Tun. Viele handeln intuitiv richtig, beispielsweise im Vertrieb. Die meisten Verkäufer haben intuitiv ein Gespür dafür wie sie mit dem gegenüber umgehen. Wenn diese Mitarbeiter sich aber bewusst machen und klar darin sind, was sie im Gespräch so gut machen, können sie dies bewusst wiederholen und in jedem Gespräch für sich nutzen. Diese Klarheit zu schaffen ist ihre Aufgabe als Fürhungskraft oder in diesem Fall als Coach.
wenn es zum BEispiel darum geht eine neue Technik anzuwenden, steht man vor dem großen Mysterium des Neuen. Wo fange ich denn jetzt an? Im Vertrieb habe ich dabei eine ganz einfache MEthode entwickelt. Klarheit durch Struktur. Ich überlege mir ganz genau wie das optimale Verkaufsgespräch (das so niemals stattfindet) aussehen soll in Punkto, knackiger Einstieg, aller wichtigen KErnaussagen die ich transportieren möchte und einem zielführenden Abschluss, Beispiel Neuprodukteinführung:
  1. Einstieg mit Bild, OFFENE FRAGE „Woran erinnert sie das?“
  2. Aufgreifen der Antworten, HYPNOTISCHES SPRACHMUSTER „Wenn es da… Gäbe, wäre das interessant für Sie?“
  3. PRODUKTPRÄSENTATION mit Vorteile und Nutzen, Anwendungsgebiete,
  4. HYPNOTISCHES SPRACHMUSTER „natürlich ist es wichtig, dass… Sehen Sie das auch so?“ Kampagne vorstellen
  5. ABSCHLUSS „deshalb ist es jetzt entscheidend, dass wir Xy auch bei Ihnen platzieren, dazu haben wir ein Einführungsangebot…Sind Sie dabei?“
Das ist meine Struktur des idealen Gesprächs. Durch meine Produktkenntnisse und den Gesprächsunterlagen, bin ich so in der Lage jedes Gespräch mit Leben zu füllen. Ich habe eine klare Gesprächstruktur. Großgeschrieben habe ich dabei die Techniken, die zur Anwendung kommen sollen. Anhand dieser Struktur kann ich nun das Gespräch meiner Mitarbeiter beobachten und danach mit dem Fördergespräch auf die entscheidenden Punkte hinarbeiten. Doch zum Thema Coaching an anderer Stelle mehr…
Ich habe als Klarheit als Grundprinzip der Führung, ob beim Coaching, bei der Vermittlung von Vorgaben, Zielen und Handlungsanweisungen. Klarheit ist das A und O.
Und ganz besonders sollte sich jede Führungskraft über sich selbst im Klaren sein. Was bedeutet das?
In meinen Augen braucht eine Führungskraft die unbedingte Fähigkeit zur Selbstreflexion. Wer führen will, muss sich seiner Selbst klar sein. Wer bin ich und wenn ja wie viele?
Nach diesem Motto sollte sich jede FK folgende Fragen regelmäßig und vor allem zu BEginn der Führungstätigkeit stellen:
  • Was sind meine Werte für die ich als FK einstehe?
  • Was können meine Mitarbeiter von mir erwarten?
  • Was erwarte ich von meinen Mitabreitern?
  • Was sind meine Stärken?
  • Was möchte ich noch an mir weiterentwickeln?
  • Was macht mich als Person aus, was gibt mir Authentizität?
  • Was hat sich verändert? (Zur Überprüfung der Fragestellungen nach dem ersten Durchgang)
Erst wenn sie auf diese Fragen mindestens 3 aussagekräftige Antworten finden, sind sie darauf vorbereit mit Klarheit und Struktur zu führen. Denn nun kennen Sie sich selbst ein Stückchen besser. Die Krone setzen Sie sich auf, wenn sie Ihr Selbstbildnis mit einem Fremdbild einer vertrauten Person abgleichen, von der Sie Antworten auf die gleichen Fragen einfordern. Schaffen sie Klarheit über sich selbst und geben Sie dann Klarheit und Struktur an Ihre Mitarbeiter weiter. Das ist unsere Aufgabe als Führungskraft.
Wodurch schaffen Sie Klarheit und Struktur bei Ihren Mitarbeitern?
Schreiben Sie es mir in den Kommentaren.
Kristallklare Grüße
P.M.

Führung aus der Ferne – dezentrales Führen

Führung ist keine Kunst, Führung ist der richtige Umgang mit Menschen, um gemeinsame Ziele zu erreichen.
Dies persönlich im Zwiegespräch Auge in Auge umzusetzen ist schon nicht allzu leicht.
Wie schwer ist es jedoch dann erst, wenn man seinen Mitarbeiter nicht persönlich vor sich sitzen hat.

Ihn gar nur sehr selten live trifft. Im Vertrieb ist dies der Alltag. Als Vertriebsleiter oder Leiter einer Vertriebseinheit arbeitet man entweder von seinem Büro aus und die Mitarbeiter sind draußen beim Kunden oder man begleitet EINEN Mitarbeiter bei seinen Kundenterminen. Nur auf Tagungen oder zu speziellen Terminen, Fortbildungen kommt das Ganze Team zusammen.

Führung in diesem Bereich stellt sich für uns als eine ganz neue Heruasforderung da. Denn wir können nicht alle unsere Sinne zur Führung nutzen. Wir sehen nicht wie unser Mitarbeiter blickt, haben keine Körpersprache, nehmen keine wahr.
Für viele Führungskräfte im Vertrieb ist das keine einfache Situation.
Was ist also wichtig, damit wir auch aus der Ferne unseren Führungsaufgaben nachkommen?
Für meinen Führungsbereich habe ich dazu folgende Prinzipien:
  1. Alle kennen ihre Aufgaben und Ziele und haben einen Handlungsrahmen in dem sie sich zielführend frei bewegen dürfen
  2. ich informier einmal wöchentlich über aktuelle Entwicklungen, Zahlen. Auf den Punkt, aufgearbeitet und direkt verwertbar.
  3. Individuelle Themen, Fragen kläre ich persönlich am Telefon oder beim Begleitbesuch.
  4. Ich spreche Fehlentwicklungen sofort an.
  5. Ich lasse meine besten Pferde springen, so lange die Ergebnisse stimmen. Keine unnötigen Baustellen schaffen, gerade bei den Topleuten. Man hat so schnell keine zweite Chance für ein persönliches Gespräch, um „Stimmungslöcher“ zu kitten.
Telefoncoaching
Wie telefoniere ich richtig mit meinem Mitarbeiter? Haben Sie sich diese Frage einmal gestellt? Dann wird es allerhöchste Zeit. Denn gerade, wenn ich wenige direkte Kommunikationsmöglichkeiten habe, ist es umso wichtiger, dass Telefonate und EMails als direkteste Instrumente auch gut durchdacht sind.
Und dabei kommen wir zur gleichen Grundregel zurück wie bei allen persönlichen Kontakten mit Menschen:
„Dein Mitarbeiter fühlt sich nach dem persönlichen Kontakt besser als vorher“
Es ist dabei egal ob es sich um einen positiven oder negativen Anlass handelt. Bei einem positiven Grund zur Kontaktaufnahme ist es ja sogar sehr leicht.
Hier gilt die Grundregel: „Ist der Anlass Positiv, dann sprich auch keine negativen Dinge an“
Denn wenn du nur einen negativen Aspekt zur Sprache bringst, passiert was? Genau das komplette positive Gefühl verschwindet und kracht unter dem Gewicht des Negativen zusammen und sei der Punkt auch noch so unwichtig. Denn wenn er auch noch unwichtig ist, solltest Du Dir die Frage stellen, ob Du es überhaupt ansprichst.“ Bei negativen Aspekten oder Dingen/Eigenarten deiner Mitarbeiter, die Dich stören, gilt die Grundregel:
„Sprich es direkt an, aber nur wenn der Grund wichtig genug ist und Du es ohne eine Änderung nicht weiter machen kannst.“
Jetzt kann es ja mal vorkommen, dass ein Mitarbeiter anruft, weil er eine Frage hat, weil er berichten möchte wie gut es läuft oder auch weil er gesteht, dass es vielleicht nicht so gut läuft!“
Und nun?
Nun bleiben wir Mensch und kommen unserem Führungsauftrag nach. Wir behandeln diesen Mitarbeiter, als wäre er in diesem Moment der wichtigste Mensch der Welt.
Stellt er eine Frage beantworten wir sie. Direkt. Und wenn wir die Antwort nicht kennen, kümmen wir uns sofort darum, dass wir eine Antwort erhalten.
Berichtet er wie gut es läuft, dann loben wir ihn überschwänglich und stimmen in seine freudigen Berichte ein. wir lassen unseren Mitarbeiter Held sein und klopfen uns leise auf die Schulter, dass unsere Mitarbeiter unter unserer Führung derartige Erfolge feiern. Der Abschluss des Gesprächs ist eine persönliche Ich-Botschaft, wie sehr man sich mit freut begleitet von Glückwünschen zu den guten Leistungen und einem netten Gruß für ein schönes Wochenende, einen schönen Feierabend oder einen weiterhin erfolgreichen Tag.
Ist der Anlass nicht sehr erfreulich, berichtet der Mitarebeiter über Mißerfolge oder Schwierigkeiten, ist es umso wichtiger Mensch zu bleiben und den Mitarbeiter im wahrsten Sinne des wortes aus dem Loch zu führen.
Und wie gelingt das? Meine Erfolgsparameter sind folgende:
  1. Höre dem Mitarbeiter bis zum Ende zu und lasse ihn sich den Frust von der Seele reden. (Mache Dir Notizen)
  2. Beswtätige ihn durch „mmh“, „ok“, „oh“ darin weiterzureden.
  3. Frage ihn „Gibt es sonst noch etwas das schlecht gelaufen ist“ (Versichere Dich, dass er alles rausgelassen hat)
  4. Zeige Verständnis für seine Situation ggf. mache deutlich, dass er nicht alleine mit diesem Problem ist. „Ja das sind natürlich Herausforderungen, die nicht immer sofort gelingen“ „Mit diesem Thema bist Du auch nicht alleine, Deine Kollegen haben ähnliches berichtet“
  5. Frage ihn nach positiven Erlebnissen „Neben dem, was hat denn diese Woche gut funktioniert?“
  6. Baue eine nach vorne gerichtete positvie Grundstimmung auf. Lasse ihn an seinen eigenen psoitiven Erlebnissen wachsen. „Siehst Du, diese Dinge gelingen doch wunderbar.“
  7. Auflösen der geschilderten Problem zu Beginn: „Was schlägst du vor, wie kannst Du die Probleme lösen?“ Kommen hier keine annehmbaren Vorschläge: „Ist es ok für Dich, wenn ich Dir einen Impuls gebe, wie Du das lösen kannst?“ (bei guten Vorschlagen Punkt 9)
  8. Zeige ihm einen gangbaren Lösungsweg auf. Schritt für Schritt. Punkt für Punkt und erkläre ihm warum Du es so und so tun würdest. (Da Du als Führungskraft nicht das erste mal mit diesen Schwierigkeiten konfrontiert bist oder Dir im Vorfeld eines Projektes sowieso eine Strategie zurecht gelegt hast, bringst du sie hier nochmal auf den  Punkt)
  9. Fasse die Lösungsansätze zusammen und vereinbare, dass diese auch umgesetzt werden. Am besten schriftlich. Hierzu genügen Stichpunkte per Mail. Kommt die Lösung von Dir, solltest Du natürlich auch die Zusammenfassung schreiben.
  10. Lasse Dir von Deinem Mitarbeiter Feedback geben, ob es auch funktioniert und verabschiede ihn mit wertschätzenden positiven Worten und der Zuversicht, dass es ihm gelingen wird die Herausforderungen zu überwinden.

In 10 Schritten zur Führungskraft

  1. Lege Deine Werte fest!
  2. setze Deine Ziele!
  3. Halte eine persönliche Ansprache!
  4. Kläre Erwartungen ab!
  5. Schaffe Vertrauen!
  6. Erwarte viel von Dir und Deinen Mitarbeitern!
  7. Nehme persönlich Anteil!
  8. Lasse Deine Mitarbeiter ihre Stärken erkennen!
  9. Lobe wo Du nur kannst!
  10. Sei klar, wahr und zuverlässig!